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Der Anlasser ist ein Bestandteil des Startsystems des Motors und hat die Aufgabe, die Kurbelwelle beim Starten des Fahrzeugs in Bewegung zu setzen. Funktioniert er einwandfrei, schenkt ihm der Fahrer meist keine Beachtung. Bei einem Defekt kann das Fahrzeug jedoch nicht mehr starten – stattdessen sind nur Klickgeräusche, ungewöhnliche Töne oder völlige Stille zu hören. In diesem Artikel haben wir die häufigsten Symptome eines defekten Anlassers sowie deren mögliche Ursachen zusammengestellt.
Sind nach dem Drehen des Zündschlüssels Klickgeräusche zu hören, der Anlasser dreht jedoch nicht, handelt es sich um eines der typischen Symptome eines defekten Anlassers. Häufige Ursachen sind verschlissene Kohlebürsten oder ein defekter Magnetschalter. Wer diese Anzeichen ignoriert, riskiert einen vollständigen Ausfall des Anlassers und damit die Unmöglichkeit, den Motor zu starten.
Ist nach dem Drehen des Zündschlüssels überhaupt kein Geräusch zu hören – weder ein Klicken noch ein Drehen – kann dies auf eine Unterbrechung im Stromkreis hinweisen. Häufige Ursachen sind eine entladene Batterie, ein defektes Massekabel oder korrodierte Batterieklemmen. Auch das Zündschloss, Sicherungen und das Anlasserrelais sollten überprüft werden.
Dreht der Anlasser nicht, ist jedoch ein metallisches Klicken oder Brummen zu hören, kann der Magnetschalter defekt sein. Der Strom liegt an, der Elektromotor des Anlassers startet jedoch nicht. In manchen Fällen sind oxidierte Kontakte oder eine zu niedrige Bordspannung die Ursache. Auch ein klemmendes Relais oder ein mechanischer Defekt im Inneren des Anlassers sind möglich. Wird das Problem nicht rechtzeitig behoben, kann es zu Überhitzung oder einem Kurzschluss kommen.
Dreht der Anlasser, der Motor reagiert jedoch nicht, kann dies auf einen weniger offensichtlichen Defekt im Anlassersystem hindeuten. Häufig liegt die Ursache im Freilauf (Bendix) oder im Zahnkranz des Schwungrads. Der Bendix kann nicht ausrücken, durchrutschen oder nicht korrekt in den Zahnkranz eingreifen. Auch verschlissene Zähne, Risse im Zahnkranz oder Probleme mit der Kraftstoff- bzw. Zündversorgung kommen infrage. Längeres „Leerdrehen“ beschleunigt den Verschleiß von Bendix und Zahnkranz und kann zu kostspieligen Reparaturen führen.
Dreht der Anlasser träge und kraftlos, kann dies auf abgenutzte Kohlebürsten, einen verschmutzten Kollektor oder einen zu hohen elektrischen Widerstand im System hinweisen. Häufige Ursachen sind schlechte Kontakte an den Batterieklemmen, eine schwache Batterie oder ein Anlasser, der nur noch „auf Reserve“ arbeitet. In solchen Fällen startet der Motor oft gar nicht – besonders bei niedrigen Temperaturen. Der weitere Betrieb eines geschwächten Anlassers beschleunigt dessen Verschleiß und kann zu einem plötzlichen Totalausfall führen.
Wenn der Anlasser manchmal einwandfrei funktioniert und ein anderes Mal gar nicht, deutet dies häufig auf eine instabile Stromversorgung, lose Verbindungen oder verschlissene interne Bauteile hin. Oft sind oxidierte Batterieklemmen, eine schwache Batterie oder ein defekter Magnetschalter die Ursache. Auch ein ungleichmäßiger Kontakt der Kohlebürsten oder ein beschädigter Kollektor kann zu unregelmäßigem Betrieb führen. Solche Symptome können sich schnell zu einem vollständigen Ausfall entwickeln, insbesondere bei hoher Belastung, etwa im Winter.
Treten ungewöhnliche Geräusche wie Knirschen, Klopfen oder Brummen auf, kann dies auf schwerwiegende mechanische Schäden hinweisen. Häufige Ursachen sind verschlissene Ritzel des Bendix, beschädigte Zähne am Zahnkranz oder ausgeschlagene Buchsen und Lager im Anlasser. Reagiert man nicht rechtzeitig, kann es zu Schäden am Schwungrad kommen, was eine kostspielige Reparatur nach sich zieht.
Ruckelt der Anlasser nach dem Drehen des Zündschlüssels, arbeitet ungleichmäßig oder gibt lediglich ein Brummgeräusch von sich, kann die Ursache in schlechten internen Kontakten, verschlissenen Kohlebürsten oder einem defekten Magnetschalter liegen. Manchmal ist auch eine instabile Spannung durch eine entladene Batterie oder eine mangelhafte Masseverbindung verantwortlich. Dieses Symptom bedeutet, dass der Anlasser nicht ausreichend Strom erhält. Ein längerer Betrieb unter solchen Bedingungen kann zu Überhitzung und Schäden nicht nur am Anlasser selbst, sondern auch an der elektrischen Anlage führen.
Arbeitet der Anlasser auch nach dem Starten des Motors weiter, handelt es sich um ein äußerst gefährliches Symptom. Die häufigste Ursache sind verklebte Kontakte im Magnetschalter oder ein defektes Zündschloss. In diesem Zustand überhitzt und verschleißt der Anlasser sehr schnell und kann zudem den Zahnkranz sowie Teile der elektrischen Anlage beschädigen. In einer solchen Situation sollte der Motor sofort abgestellt und die Ursache umgehend behoben werden. Andernfalls drohen schwere Schäden am Anlasser und am Schwungrad.
Ist beim Startversuch ein Brandgeruch wahrnehmbar oder tritt Rauch aus dem Motorraum aus, weist dies auf Überhitzung oder einen Kurzschluss hin. Ursachen können ein blockierter Anlasser, festsitzende Kontakte im Magnetschalter oder beschädigte Kabelisolierungen sein. Dies stellt eine ernsthafte Gefahr für die gesamte elektrische Anlage dar und kann im schlimmsten Fall zu einem Fahrzeugbrand führen. In einem solchen Fall muss die Zündung sofort ausgeschaltet und die elektrische Anlage sowie der Anlasser überprüft werden.
Bemerken Sie eines der beschriebenen Symptome eines defekten Anlassers, sollten Sie den Besuch in der Werkstatt nicht aufschieben. Je früher ein Defekt erkannt wird, desto einfacher und kostengünstiger lässt er sich beheben. Der Anlasser spielt eine entscheidende Rolle beim Starten des Motors, daher lohnt es sich, seinen Zustand regelmäßig zu kontrollieren. Eine sorgfältige Wartung dieses Bauteils garantiert einen zuverlässigen Motorstart und verlängert die Lebensdauer des Fahrzeugs.
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Typische Anzeichen sind ein charakteristisches „Klicken“ beim Startversuch, keine Reaktion des Motors, ein langes Starten, ein unterbrochener Startvorgang oder überhaupt keine Reaktion nach dem Drehen des Zündschlüssels.
Mögliche Ursachen sind eine entladene Batterie, schlechte Verbindungen an Klemmen oder Leitungen, verschlissene Kohlebürsten, ein beschädigter Rotor, ein defekter Magnetschalter (Anlasserrelais) oder mechanische Probleme mit dem Ritzel.
Sind beim Startversuch Klick- oder Brummgeräusche hörbar, während Beleuchtung und Anzeigen normal funktionieren, liegt das Problem meist am Anlasser. Ist die elektrische Anlage hingegen schwach und die Scheinwerfer werden deutlich dunkler, ist in der Regel die Batterie die Ursache.
Davon wird abgeraten. Arbeitet der Anlasser nur noch sporadisch, besteht das Risiko, dass das Fahrzeug irgendwann gar nicht mehr startet – besonders bei niedrigen Temperaturen oder nach längerer Standzeit.
Am besten ist eine gründliche Diagnose: Zuerst sollten Batterie, Klemmen und Leitungen überprüft werden, anschließend der Anlasser selbst und der Magnetschalter. Bei Bedarf sind die defekten Komponenten zu ersetzen.